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Das Internationale Jazzfestival Münster 2019

Das Jahr 2019 hat mit einem ganz besonderen Tusch begonnen: Das Internationale Jazzfestival Münster hat vom 4. bis zum 6. Januar seinen 40. Geburtstag gefeiert.

Wir sagen Danke an alle, die dabei waren!

Über 4000 Besucherinnen und Besucher haben an den drei Tagen für vollbesetzte Ränge im Theater Münster gesorgt – und für euphorische Festival-Stimmung. Zu Techno-Beats wurde getanzt, es gab Standing Ovations, spontane Gesangseinlagen vom Publikum und zum Finale regnete es goldenes Konfetti.

Rund 100 Musiker aus aller Welt waren in Münster zu Gast. Bilder von allen drei Festivaltagen gibt es auf unserer Facebook-Seite.

Das nächste Internationale Jazzfestival Münster findet vom 8. bis 10. Januar 2021 statt.

Davor freuen wir uns auf den Konzertabend Jazz Inbetween am Sonntag, 5. Januar 2020.

Der Westdeutsche Rundfunk (WDR), von Beginn an Partner des Festivals, überträgt auch 2019 im "WDR 3 Konzert" wieder ausgewählte Konzerte des Festivals. Die Sendung ist jeweils von 22:04 bis 0:00 Uhr auf WDR 3 zu hören. Es moderiert Michael Rüsenberg.

Freitag, 11. Januar 2019
Daniel Erdmann's Velvet Jungle
Krzysztof Kobyliński & Eric Truffaz
(Aufnahmen vom 04.01.2019)

Freitag, 18. Januar 2019
Chicuelo - Mezquida
Perpetual Motion - A Celebraion of Moondog
(Aufnahmen vom 05.01.2019)

Freitag, 25. Januar 2019
Erik Friedlander's "Throw A Glass"
Henri Texier Sand Quartet
(Aufnahmen vom 05.01.2019)

Westfalen-Jazz-Preis 2019 für Florian Walter

Der Saxofonist, Klarinettist und Komponist Florian Walter erhält den Westfalen-Jazz-Preis 2019. Der aus Hamm stammende Instrumentalist gilt als Klangforscher, der nach neuen Wegen sucht, Sounds, Töne und Geräusche zu konstruieren. Beim 27. Internationalen Jazzfestival Münster wird er am Samstag, 5. Januar, gleich zweimal zu erleben sein: Mit seinem Projekt „Feldmodul" nachmittags im Kleinen Haus beim Preisträger-Konzert und abends, wenn er im Großen Haus die Auszeichnung entgegennimmt.

Die Jury aus Festival-Leiter Fritz Schmücker und den Programmmachern Waldo Riedel vom Domicil in Dortmund und Lena Jeckel vom Bunker Ulmenwall in Bielefeld zeichnet Florian Walter vor allem für seine Kreativität aus. „Er ist konsequent auf der Suche nach neuen künstlerischen Wegen und musikalischen Ausdrucksformen und legt großes Augenmerk auf Formate unter Einbeziehung des situativen Kontextes auch jenseits einer klassischen Konzertsituation", so die Juroren in der Begründung.

Seit 1994 würdigt der Westfalen-Jazz-Preis Musikschaffende mit Bezug zu Westfalen. Ausgelobt wird er vom Internationalen Jazzfestival Münster, dem Bunker Ulmenwall in Bielefeld und dem Domicil Dortmund.

Fotonachweis Florian Walter: Sabine Niggemann

Das schrieb die Presse über das Internationale Jazzfestival Münster:

  • Doch sein Meisterstück und das Grande Finale des Festivals gelang Fresu mit seinem traumhaftem Opus 'Sonos 'E Memoria', einer vielschichtig-raffinierten Hommage an seine sardische Heimat.(...) Da kannte die Begeisterung der rund 1000 Besucher im Stadttheater keine Grenzen mehr. Ein sensationeller Schluss für einen von Fritz Schmücker exzellent komponierten Konzertreigen.

    Dresdner Neueste Nachrichten

  • Eine Sinfonie der Sinne

    Münstersche Zeitung

  • Es wäre in der dicht besiedelten Landschaft der Festivals kein Aufhebens davon zu machen, wenn nicht die Geschichte der Veranstaltung von einem besonderen Siegeszug handeln würde: vom Triumph der Vielfalt, des stillen Hörens, der unbekannten Überraschungen. (...) Fritz Schmücker, seit 20 Jahren Leiter des Treffens, ist auch ein münsterscher Spezialfall: nämlich unter Veranstaltern solcher Ereignisse wohl der einzige, der mehr als die Hälfte aller Karten bereits verkauft hat, bevor noch die erste Programminformation an die Öffentlichkeit gelangt. Der Jazzfreund erweist sich als ein markentreuer Mensch; und die Marke Schmücker enttäuscht ihn nicht.

    Rheinische Post

  • Grandioser Schlusspunkt eines wieder einmal tadellos durchkomponierten Festivals, das die Messlatte für alle nachfolgenden Jazzereignisse nahezu unüberwindlich hoch setzte.

    WAZ, Westdeutsche Allgemeine Zeitung

  • Mit einem absoluten Highlight wie dem Internationalen Jazzfestival in das Jahr 2003 gestartet, kann sich Münster, das sich als Kulturhauptstadt Europas für das Jahr 2010 bewirbt, bestens sehen lassen.

    Westfälische Nachrichten

  • Es sind solche Konzerte, die das Internationale JazzFestival Münster zu etwas besonderem machen. Nicht Masse, sondern gut ausgesuchte Klasse. Ein Forum für Entdeckungen.

    Westfälischer Anzeiger

  • Vor Jahren hat es sich unter der Leitung von Fritz Schmücker von dem in Europa üblichen Tourneen der amerikanischen Stars abgekoppelt und seitdem ein ganz besonderes Profil entwickelt: Neue Projekte, auch manchmal bisher kaum bekannte Musiker und Gruppen zwischen Avantgarde und anspruchsvoller Unterhaltung geben dem Festival das Profil als Schaufenster aktueller zeitgenössischer Musik von außerordentlicher künstlerischer Qualität.

    Kölner Stadt-Anzeiger

  • Das plötzliche Ereignis des Unerwarteten im vertrauten Kontext - hier genau wird der Jazz wieder zur zeitgenössischen Musik.

    Süddeutsche Zeitung

  • Fritz Schmücker, der Macher des Internationalen Jazzfestivals Münster, wagte zur 20. Ausgabe einen Blick zurück und verlor dennoch nicht das Ziel aus den Augen, frische, junge, aufregend neue Musik aus Europa zu präsentieren.

    Kieler Nachrichten

  • Zwischen Basswucht und Bläserstürmen - das Internationale Jazzfestival in Münster geht bereits in seine 20. Runde. Anstatt ausschließlich auf amerikanische Stars zu bauen, favorisieren die Festivalmacher vor allem jene Projekte, die neue musikalische Akzente setzen.

    TAZ, Die Tageszeitung

  • Dass alle drei Tage restlos ausverkauft waren - bereits halb ausverkauft, bevor überhaupt das Programm bekannt war -, spricht für den Ruf des Festivals. Allein mit „Münster hat jede Menge Hinterland“ und „Da läuft sonst nix“ ist dieses Phänomen nicht zu erklären. Seit dem Umzug in die Städtischen Bühnen (1997) kommt Festivalleiter Fritz Schmücker zusehends ohne große Stars aus. Er setzt auf durchweg hohes Niveau, ein schlüssiges Konzept mit deutlich europäischem Schwerpunkt - und gewinnt so sein Publikum. Kaum eine italienische, kaum ein französische Band von Rang, die nicht schon in Münster gastiert hätte.

    NRZ, Neue Ruhr / Rhein Zeitung

  • Ein Festival, dass schon Wochen im voraus ausverkauft ist - das gibt es nur in Münster.

    Westdeutsche Allgemeine Zeitung

  • Schmücker zeigt, dass ein Festival auch ohne die großen Namen des US-Jazz kommerziell funktionieren kann. Der europäische Jazz ist längst etabliert und so hörenswert, dass er schwerpunktmäßig ein ganzes Programm trägt.

    Westfälische Rundschau

  • Massenphänomen - das Jazzfestival in Münster bereits ausverkauft

    Yahoo! Nachrichten Deutschland

  • Eine überwältigende Bühnenschau machte dieses Jubiläums-Finale unvergesslich. Fritz Schmücker ist es wieder einmal gelungen, den Qualitätskorb für die kommende Saison sehr hoch zu hängen.

    Kölner Stadt-Anzeiger

  • Um das Resümee vorwegzunehmen: Das Ereignis war nicht nur das beste, was wir in Münster erlebten, sondern gehörte in dieser Ausgabe zum Besten, was wir bei vergleichbaren Veranstaltungen im Europa des letzten Jahrzehnts hören durften. Es gab deshalb keinen Höhepunkt, weil kaum ein Festival so viele unterschiedliche und gleichberechtigte Höhepunkte hatte wie das diesjährige in Münster.

    Frankfurter Rundschau

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